Kenneth Brackhaven - der Gouverneur von Seatlle

Kenneth Brackhaven ist Gouverneur des Seattle Metroplex. Der wohlhabende Geschäftsmann aus Seattle wurde als Spitzenkandidat der Erzkonservativen Partei bei der UCAS-Präsidentschaftswahl von 2057 Zweiter nach Dunkelzahn. Brackhaven gehört das Investmentunternehmen Brackhaven Investments. Seine Familie hat bekanntermaßen enge Kontakte zum Humanis-Policlub, die aber auch Brackhaven weiter pflegt.

Gouverneurswahl Seattle 2070
Bei der Gouverneurswahl 2070 in Seattle trat Kenneth Brackhaven als Kandidat der Republikanischen Partei gegen den Amtsinhaber Julius Strouthers an, und ist neben Josephine Dzhugashvili dessen einziger ernstzunehmender Gegenkandidat. – Aus naheliegenden Gründen ist er sowohl bei metamenschlichen Wählern als auch in den Schatten der unpopulärste Kandidat. Interessanter Weise glaubte die Mafia-Familie der Gianellis allerdings, dass er von allen potentiellen Gouverneuren für ihre Interessen am nützlichsten wäre, und versuchten deswegen schmutzige Informationen über seine Konkurrentin Dughashvili ihm respektive dem Humanis-Policlub als Wahlkampfmunition zuzuspielen. Da er Ellen Danquist – die erklärte Wunschkandidatin der amtierenden UCAS-Präsidentin Angela Colloton – in den Vorwahlen um das Gouverneursamt aus dem Rennen warf, steht ihm diese trotz seines erklärt konservativen Wahlprogramms und seiner klaren pro-UCAS-Position auch nicht eben positiv gegenüber. Dennoch gewann er – nach Dzhugashvilis überraschendem Rückzug – die Wahl gegen Strouthers. In der Folge lehnte er – wenig überraschend – öffentlich jegliche Bürgerrechte für die Digitalen Intelligenzen – oder KIs der zweiten Generation – ab, und war einer der schärfsten Befürworter einer Registrierungs- und Meldepflicht für Technomancer.

1. Amtszeit als Gouverneur von Seattle
Als Gouverneur hatte er bei der Durchsetzung seiner Law-and-Order-Agenda angesichts eines ausgewachsenen Unterweltkrieges, der an jenen von 2058 erinnert, sowie der ausufernden Gang-Gewalt auf den Straßen in Folge des Booms der neuen Droge Tempo keinesfalls den versprochenen Erfolg. Die Tempo-Abhängigkeit seiner Nichte Tiffany Brackhaven verhalf ihm zusätzlich zu negativer Publicity.
Ende 2071 / Anfang 2072 traf er nach dem Desaster des Tempo-Drogenkrieges dann die – für viele überraschende – Entscheidung, den langjährigen Vertragsinhabern Lone Star Security Services, Inc. den Polizeikontrakt für Seattle zu entziehen, und statt dessen Ares-Konzerntochter Knight Errant mit den Polizeiaufgaben im Plex zu betrauen. Gleichzeitig bemüht er sich, in der Stadt ein “investitions- und wirtschaftsfreundliches politisches Klima” zu schaffen, um die wirtschaftlichen Probleme des Seattle Metroplex in den Griff zu bekommen.
Brackhaven ist natürlich auch ein vehementer Gegner der angestrebten Anerkennung des Ork-Untergrunds als offizieller und vollwertiger Stadtteil Seattles, wie sie gegenwärtig mit Proposition 23 zur öffentlichen Abstimmung steht. Dabei übersehen er und seine Anhänger allerdings, dass es die massive Erhöhung des politischen Drucks auf den Ork-Untergrund durch die Brackhaven-Administration und die Ankündigung des Gouverneurs, eine Lösung für die unklare rechtliche Situation finden und das weitere, unkontrollierte Wachstum des Ork-Untergrunds beschränken zu wollen, zu den entscheidenden Auslöser für die Bewegung gehörten, die letztlich P23 initiiert hat.
Allerdings hat Brackhaven, der sich 2074 gerade um seine Wiederwahl bemüht, im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung öffentlich zugesichert, das Ergebnis von P23 anzuerkennen und den Frieden in Seattle zu wahren, unabhängig davon, wie die Abstimmung ausgehen wird.

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