Seattle

Der Seattle Metroplex oder kurz Seattle ist ein Megasprawl an der Westküste des nordamerikanischen Kontinents und eines der wichtigsten Wirtschaftszentren in dieser Region, außerdem ein Zentrum für Medien und Kultur mit einer sehr diversen multiethnischen Bevölkerung. Seattle hat den Status eines UCAS-Bundesstaates und ist demnach der einzige UCAS-Bundesstaat mit einem Pazifikhafen. Darüberhinaus wird dem Metroplex, seiner isolierten Lage geschuldet, zusätzliche politische Autonomie eingeräumt. Die Beziehungen zur UCAS sind über die Jahre der Isolation schwächer geworden und gegenwärtig angespannt. Seattle ist nicht zuletzt in Folge der Konzentration von vielen Konzernniederlassungen im Metroplex ein Hotspot für Schattenaktivitäten.
Vorgeschichte
Der Große Geistertanz 2017 ließ mehrere Vulkane, den Mount St. Helens, den Mount Hood, den Mount Adams und den Mount Rainier, gleichzeitig ausbrechen. Die Folgen davon waren ein extremer Flüchtlingsstrom nach Seattle und dass Puyallup zu großen Teilen unter Asche begraben wurde. Die Zerstörungen und der anschließende unzureichende Wiederaufbau führten schließlich zur Entstehung der Puyallup Barrens. Der Geistertanzkrieg wurde 2018 mit dem Vertrag von Denver beendet. Mit dem Vertrag bekamen die Native American Nations praktisch den gesamten Westen Nordamerikas zugesprochen. Die USA behielten neben dem Bundesstaat Kalifornien nur Seattle und seine Trabantenstädte als Enklave an der Westküste.
Gründung des Metroplex
Aufgrund der extremen Anzahl an Flüchtlingen aus den NAN setzte Bürgermeister Lindstrom 2019 durch, dass die umliegenden Städte von Seattle eingemeindet wurden. 2020 unterschrieb US-Präsident Jarman dann das Gesetz zur Auflösung des Bundesstaates Washington und Gründung des Seattle Metroplex. Lindstrom wurde der erste Gouverneur.
2020-2060
Der Crash von 2029 traff den Metroplex wie viele andere Städte hart. Die lokale Wirtschaft kam zum Erliegen, viele kleine Unternehmen und auch größere Konzerne brachen zusammen. Die Computerindustrie in Redmond begann ihren Verfall, der den gesamten Stadtteil in Mitleidenschaft zog und die Redmond Barrens entstehen ließ.
2039, als die Intoleranz gegen Metamenschen in totale Gewalt ausartet, fegt die Nacht des Zorns über Seattle.
Die Universelle Bruderschaft eröffnete 2045 ihre erste Mission in Seattle. Zehn Jahre später, nachdem die Behörden die Bruderschaft als Frontorganisation von Insektengeistern enttarnt hatte, wurde unter dem Vorwand angeblicher Steuerhinterziehung und illegaler medizinischer Experiment die Einrichtungen der Organisation, so auch in Seattle, geschlossen. Militär-Einheiten und Konzern-Sicherheitskräfte sind hinter den Kulissen für die Zerstörung der Insektengeister, die in den meisten dieser Einrichtungen leben, zuständig.
>>Oh Mann, das war eine krasse Zeit. Regelmäßig verschwanden Leute, die dann später wieder auftauchten aber irgendwie verändert waren. Zu krass
>Butch
>>Nicht zu vergessen als Chicago hochging. Ufff
>Sticks

Arkologie-Krise
2059 wurden durch den Shutdown der Renraku-Arkologie über einhunderttausend Metamenschen durch die KI Deus von der Außenwelt abgeschnitten. Die Arkologie konnte erst 2061 UCAS-Streitkräften vollständig zurückerobert werden. Der Konzern übergab die Anlage zur Abgeltung von Schadensersatzforderungen danach an die UCAS.
Crash 2.0 und die Folgen
Die Matrix in Seattle wird 2064 durch den Crash 2.0 vollständig zerstört. Aber bereits 2065 wird ein neues, drahtloses Matrix-Netzwerk im Metroplex installiert.
Zusammen mit dem Salish-Shidhe Council erhielt der Seattle Metroplex 2066 den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele im Jahre 2076. Durch ein Erdbeben in Kalifornien brach 2069 der Mount Rainier erneut aus. Seitdem regnet es über Seattle regelmäßig Asche und sauren Regen.

Innenpolitik
In Seattle wird vom jedem Stadtteil mit Außnahme der Outremer ein Bürgermeister gewählt. Desweiteren wählt der gesamte Metroplex einen Gouverneur, einen Abgeordneten und zwei Senatoren, welche Seattle im UCAS-Kongress vertreten. Für eine Koordination zwischen Seattle und den diversen exterritorialen Konzerngebieten sorgt das United Corporate Council (UCC). Dieses muss regelmäßig dem Konzerngerichtshof Rechenschaft ablegen.
Derzeitiger Gouverneur von Seattle ist Julius Strouthers welcher sich in den diesjährigen Gouverneurswahlen zur Wiederwahl stellt.
Die UCAS
Die UCAS unterhält viele Büros in ganz Seattle um zu kontrollieren, dass in Seattle die Interessen beachtet werden. Desweiteren überprüfen sie ganz genau, dass alles was in Zuständigkeit der UCAS fällt auch mit der UCAS abgesprochen wird. Seit dem zweiten Crash wurde die Präsenz der Regierungsbehörden aber auch der UCAS Armed Forces stark ausgeweitet, was als Reaktion auf den wachsenden Wunsch Seattles nach Unabhängigkeit gesehen werden kann.
Außenpolitik
Tír Tairngire

Durch den Umsturz in Tír Tairngire, bei dem der Prinzenrat abgesetzt wurde, verlor Seattle seinen seit 2050 bestehenden Status als Umschlagplatz für sämtliche Güter, welche zwischen Tír Tairngire und dem Rest der Welt gehandelt wurden. Trotzdem, obwohl es nun keine Einschränkungen mehr für den Handel in und aus Tír Tairngire gibt, werden immer noch viele Waren über Seattle gehandelt, zumal Portland, die Hauptstadt von Tír Tairngire, immer noch die Partnerstadt von Seattle ist. Für die Seattler Verwaltung hat dies zur Folge, dass eine große Einnahmequelle verschwunden ist, dafür konnte sich der Metroplex wieder etwas von Tír Tairngire lösen, da der Prinzenrat durch diese Verträge Seattle stark in seiner Politik beeinflussen konnte.

Weitere Informationen gibt es in der deutschen Shadowhelix

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